Ver­steck­te Mehr­kos­ten für Koh­le und Atom fast dop­pelt so hoch wie EEG-Um­la­ge

Kon­ven­tio­nel­le En­er­gie­trä­ger wie Koh­le und Atom ver­ur­sa­chen 2015 ei­ne fi­nan­zi­el­le Mehr­be­las­tung von vor­aus­sicht­lich 11 Cent pro Ki­lo­watt­stun­de, wenn die ver­steck­ten Kos­ten auf den Strom­preis um­ge­legt wür­den. Dies ist ein Er­geb­nis der Stu­die „Was Strom wir­k­lich kos­tet“, die das Forum Öko­lo­gisch-So­zia­le Markt­wirt­schaft (FÖS) im Auf­trag von Green­pe­ace En­er­gy er­s­tellt hat. Da­mit kos­tet die „Kon­ven­tio­nel­le-En­er­gi­en-Um­la­ge“ den Ver­brau­cher letzt­lich dop­pelt so viel wie die Um­la­ge für Er­neu­er­ba­re En­er­gi­en, oh­ne dass er dies je­doch auf der Strom­rech­nung er­ken­nen kann. Statt dessen werden diese Kosten über Steuern und Abgaben auf die Allgemeinheit umgelegt.

Mehr dazu beim Landesverband Erneuerbare Energie Sachsen-Anhalt
und in der Studie bei FÖS.

 

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  1. Am Ende werden sämtliche Mehrkosten an die Verbraucher weitergegeben und als Verbraucher hat man keine andere Möglichkeit, als sich nach alternative Anbieter umzuschauen, bei denen man den ein oder anderen Euro einsparen kann.

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