Vorankündigung: Tag der Erneuerbaren Energien 2015

Wie bereits in den vergangenen Jahren werden wir am Tag der Erneuerbaren Energien, der in diesem Jahr am Samstag, den 25. April stattfindet, unsere Türen für interessierte Besucher öffnen. Mehr zu diesem Aktionstag mit bereits 20-jähriger Tradition finden Sie unter energietag.de

In diesem Jahr wird es bei uns eine Sachsen-Anhalt-Premiere in Sachen Elektro-Mobilität geben. Mehr dazu in den nächsten Wochen auf unserer Internetseite.

Ein Generator geht auf die Reise

Nach mehr als zwanzig Jahren fast unterbrechungsfreiem Betrieb mit mehr als 160.000 Betriebsstunden wird es für den Generator unserer Turbine 2 in der Wasserkraftanlage Papierfabrik jetzt Zeit für eine Generalüberholung. Nachdem in der Vergangenheit alle Wartungs- und Reparaturarbeiten vor Ort in eingebautem Zustand vorgenommen werden konnten nutzen wir die wasserarmen Sommermonate dazu, den Generator von unserem Partner PAMO in Bitterfeld in der dortigen Werkstatt überholen zu lassen. Dabei werden nicht nur alle Lagerungen erneuert, sondern die Generatorwelle wird überholt und das Gehäuse wird eine neue Lackierung erhalten.

In Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner, der Schiffswerft Fischer aus Mukrena, haben wir Montag die Maschine ausgebaut und sie am Dienstag auf den LKW in Richtung Bitterfeld verladen. Anschließend wurde der baugleiche Generator der Turbine 1 auf Turbine 2 gewechselt, um in diesen Sommermonaten einen reibungslosen Betrieb der Wasserkraftanlage zu gewährleisten. Hier ein paar Impressionen der Aktion:

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Tag der Erneuerbaren Energien am 26.04.2014

teaser-tdee-2014Am kommenden Samstag, den 26.04.2014, findet bundesweit der 19. Tag der Erneuerbaren Energien statt. Aus diesem Anlass öffnen wir in der Zeit zwischen 10h und 16h die Tore unserer Wasserkraftanlage Papierfabrik (Am Rosenhag 5) für interessierte Besucher. Besichtigen Sie unser Kraftwerk und genießen Sie den Ausblick auf Schloss und Saale.

Der Tag der Erneuerbaren Energien wurde im Jahr 1996 durch die sächsische Kommune Oederan ins Leben gerufen und hat sich mittlerweile zu einer deutschlandweiten Initiative entwickelt. Im Vordergrund stehen die praktische Nutzung und Anwendungsformen Erneuerbarer Energien.
Der Verband der Wasserkraftwerksbetreiber Sachsen und Sachsen-Anhalt e.V. beteiligt sich seit mehreren Jahren am Tag der Erneuerbaren Energien mit der Öffnung von Wasserkraftanlagen in den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt. Alleine in Bernburg konnten im vergangenen Jahr ca. 200 Besucher begrüßt werden.

[UPDATE] Fernsehtipp: Wasserkraft Bernburg im mdr-Weihnachtsprogramm

[Hier der Link zur ARD Mediathek, in der der gesamte Beitrag zu sehen ist. Der Teil über die Bernburger Wasserkraft beginnt ab 1:22:20h]

Ein Fernsehtipp in eigener Sache: am ersten Weihnachtsfeiertag (Mittwoch, 25.12.) um 15:15h sendet der mdr die Eigenproduktion „Die Saale von oben – Vom Fichtelgebirge bis zur Elbemündung“. Darin werden auch die Wasserkraftwerke in Bernburg als Beispiel für die Stromproduktion aus der regenerativen Kraft des Wassers zu sehen sein.

Nach dem grossen Erfolg der Sendung „Die Elbe von oben“ im Weihnachtsprogramm 2012 hat der Mitteldeutsche Rundfunk die Redakteurin Antje Schneider mit der Produktion dieses Beitrags über die Saale beauftragt. Wir sind sehr gespannt, welche Aufnahmen von unseren Wasserkraftanlagen es nach den eintägigen Dreharbeiten im September in den Bericht geschafft haben.

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Tag der offenen Tür wegen Hochwasser abgesagt

Leider müssen wir den für kommenden Sonntag, den 9. Juni, geplanten „Tag der offen Tür“ wegen der aktuellen Hochwasserlage der Saale absagen. Heute wird die Zuwegung auf die Saalehalbinsel der ehemaligen Papierfabrik wegen überfluteter Straßen abgesperrt, und da der Hochwasserscheitel nach Einschätzung der Behörden erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Bernburg passieren wird ist bis zum kommenden Wochenende keine Entspannung abzusehen.

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Wir hatten uns sehr darauf gefreut am Sonntag, am ersten „Tag der Saaleschifffahrt“, gemeinsam mit allen interessierten Bernburgern das zwanzigjährige Bestehen der Wasserkraftanlage Papierfabrik Bernburg zu feiern. Leider macht uns der Fluss, der normalerweise die Energie liefert die wir in Strom umwandeln, einen dicken Hochwasser-Strich durch die Rechnung.

Aber: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir werden in den nächsten Wochen einen geeigneten Ausweichtermin suchen und freuen uns schon jetzt darauf noch in diesem Sommer unsere Türen für Sie zu öffnen. Alle weiteren Informationen zum neuen Termin finden Sie auf diesen Seiten.

Und: von dieser Verschiebung sind die Aktivitäten in und um die Saalemühle in Bernburg nicht betroffen. Wir freuen uns daher Sie am kommenden Samstag und Sonntag, den 8. und 9. Juni, vor und in der ehemaligen Saalemühle im Rahmen des „Bernburger Saalesommers“ begrüßen zu dürfen.

UPDATE: wie Sie wissen sind alle Veranstaltungen im Rahmen des „Bernburger Saalesommers“ abgesagt, so auch die „offene Saalemühle“. Der Hof der Mühle steht immer noch unter Wasser, und alle Anwohner und Helfer haben andere Dinge „im Kopf“. Ein neuer Termin wird gesucht…

Wasserkraft trotz EEG-Umlage mit Abstand günstigste Energiequelle

Die Diskussion der vergangenen Wochen hat den Eindruck erweckt, dass die Strompreise in Deutschland durch die Förderung von erneuerbaren Energien ihr jetziges hohes Niveau erreicht haben. Bei Betrachtung aller staatlichen Subventionen für die unterschiedlichen Energiequellen ist aber festzustellen, dass Kohle- und Atomstrom nicht nur dreckig und gefährlich, sonder auch erheblich teurer als Strom aus Wasserkraft sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung, „Das Märchen vom teuren Ökostrom“

Versteckte Umlage für Kohle und Atom ist laut Studie weit höher als EEG-Umlage

Eine von Greenpeace Energy und dem Bundesverband WindEnergie beauftragte Studie zeigt, dass gerade die konventionellen Energien von umfangreichen staatlichen Förderungen profitieren. Dies wird leider bei der aktuell wieder aufflammenden Diskussion um das EE-Gesetz vergessen. Die vermeintlich „billige“ Energie aus Atomkraft und Kohle fügt der Umwelt nicht nur irreparable Schäden zu, sondern würde den Stromkunden bei korrekter Rechnungslegung mehr belasten als es die regenerativen Energien tun. Statt dessen gehen die Kosten für Renaturierung von Braukohle-Tagestätten, Atommüll-„End“lagern und Kastortransporten im undurchschaubaren Wust von Steuern und Abgaben unter und werden nirgendwo ausgewiesen.

Würden alle Kosten der konventionellen Energien aufsummiert und auf die Verbraucher umgelegt, wäre diese Umlage 2012 mit 10,2 Cent pro Kilowattstunde fast dreimal so hoch wie die derzeitige EEG-Umlage. Das ist das Ergebnis der Studie „Was Strom wirklich kostet“, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) erstellt hat.